Kriegstagebuch Oscar Hartmann

 

Als im Internet dieses Kriegstagebuch zum Verkauf angeboten wurde, standen in der Artikelbeschreibung auch die Ortsnamen Wolschweiler und Oltingen. Das schien interessant, da es sich um Ortschaften im Sundgau handelte. Somit war die Kaufentscheidung gefallen.

Das Büchlein hat Taschenbuchformat und einen Kunstledereinband. Der Text ist in der damals üblichen Sütterlinschrift geschrieben und musste zunächst transkribiert werden, wobei das Layout unverändert übernommen wurde, d.h. jede Textseite des Kriegstagebuches steht in diesem Nachdruck auf einer Seite. Den Text habe ich zusätzlich mit Bildern aus dem eigenen Archiv illustriert.

Der Verfasser stammte aus Solingen und konnte es, wie so viele mit ihm,  nicht erwarten in den Krieg zu ziehen. Er kam als Landsturmmann Ende 1914 in den Sundgau. Hier war er beteiligt am Bau des großen Grenzzaunes, dem Süd - Zaun. Während dieser Zeit war er in Quartieren in Oltingue, Lutter, Wolschwiller und Hagenthal. Nach der Fertigstellung des Zaunes kam seine Einheit in die Region um Chalampé, Niffer und Bantzheim, wo für den sogenannten "Brückenkopf" Gräben erstellt und Unterstände betoniert wurden. Danach wurde er zum M.G.-Schützen ausgebildet und war in Freiburg zur Abwehr von französischen Fliegern eingesetzt.

In der Funktion als M.G.-Schütze kam Hartmann Ende Oktober 1915 in das Lazarett im St. Josephshaus in Freiburg auf die Abteilung Nazareth.

Hier enden abrupt seine Eintragungen im Tagebuch. Über seinen weiteren Werdegang ist nichts bekannt.

Das Buch umfasst 137 Seiten und ist mit einigen Skizzen und Zeichnungen von Oscar Hartmann sowie Bilder aus dem eigenen Archiv illustriert.
Preis: 15,- €, Versand und Verpackung: nach D, CH 2,- € (Spezialtarif), France 3,- € 

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